Kane & Co. sind im Achtelfinale klar favorisiert. (Archivbild)

Bayern im Achtelfinale gegen Bergamo – Bayer fordert Arsenal

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Im Champions-League-Achtelfinale bekommt es Bayer Leverkusen mit Titel-Topfavorit FC Arsenal zu tun, während der FC Bayern gegen Dortmund-Bezwinger Atalanta Bergamo spielt. Das ergab die Auslosung der Europäischen Fußball-Union im schweizerischen Nyon. 

Leverkusen genießt am 10./11. März gegen den Tabellenführer der englischen Premier League zunächst Heimrecht, die Münchner reisen für die erste Partie nach Italien. Die Rückspiele finden am 17./18. März statt.

Weiterer Weg Richtung Finale steht fest

Auch der weitere Weg zum Finale am 30. Mai in Budapest steht nun fest: Die Münchner, die auch in den weiteren K.o.-Runden das Rückspiel jeweils zu Hause bestreiten dürften, würden im Viertelfinale auf Real Madrid oder Manchester City treffen. Im Halbfinale könnten der FC Liverpool oder Paris Saint-Germain warten. Den Heimbonus genießt das Team von Trainer Vincent Kompany dank des zweiten Platzes in der Ligaphase.

Falls sich Außenseiter Leverkusen gegen den FC Arsenal durchsetzt, ginge es im Viertelfinale gegen FK Bodö/Glimt oder Sporting Lissabon. Im Halbfinale wäre dann der FC Barcelona ein möglicher Gegner.

Wie schon gegen die Nordlondoner, die die Ligaphase als Erster beendet hatten, müsste Leverkusen jeweils zu Hause vorlegen. Das Achtelfinale hatte die Elf von Coach Kaspar Hjulmand erst über die Playoffs gegen Olympiakos Piräus (2:0/0:0) klargemacht.

Top-Duell Real Madrid gegen Manchester City

Spannung verspricht im Achtelfinale das Duell von Spaniens Rekordmeister Real Madrid mit Manchester City. Nick Woltemade muss mit Newcastle United gegen Hansi Flicks FC Barcelona ran, Titelverteidiger Paris Saint-Germain trifft auf den FC Chelsea.

Galatasaray Istanbul um Ex-Bayern-Star Leroy Sané bekommt es mit Liverpool zu tun. Für Atlético Madrid geht es gegen Tottenham Hotspur, während der norwegische Außenseiter FK Bodö/Glimt gegen Sporting Lissabon auf die nächste Überraschung hoffen darf.

Kein deutsch-deutsches Duell wie im Vorjahr

Für die beiden deutschen Clubs gab es jeweils nur zwei Gegneroptionen. Ein deutsch-deutsches Achtelfinale zwischen Bayern und Bayer wie im Vorjahr, als sich die Münchner (3:0/2:0) klar durchgesetzt hatten, wäre die andere Möglichkeit gewesen.

Schon vor der Auslosung hatten die Leverkusener betont, es lieber mit dem FC Arsenal aufnehmen zu wollen. «So früh wieder gegen eine deutsche Mannschaft zu spielen, hat für mich nicht so diesen Champions-League-Charakter. Wenn ich es mir wünschen kann, dann Arsenal. Nach London zu fliegen, hat für mich ein bisschen mehr Flair», erklärte etwa Mittelfeldspieler Jonas Hofmann.


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